GEW - Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft

Stadtverband Mönchengladbach


Neuigkeiten und Aktuelles

 

Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Viersen, den 8.2.2019
Arbeitskampf 2019 – Wir brauchen euch! 
Warnstreik am 14.2. am Streikstandort Düsseldorf

Liebe GEW-Mitglieder unserer fünf Kreis-/Stadtverbände in Düsseldorf und am linken Niederrhein,
jetzt geht`s los! Wir müssen auf die Straße!
Der Landesverband der GEW hat alle TVL-Tarifbeschäftigten zum Warnstreik aufgerufen. Die Beamt*innen sind zur Unterstützung und Solidarität der streikenden Kolleg*innen aufgerufen. Weitere Informationen findet ihr auf der Seite
der GEW-NRW: https://www.gew-nrw.de/laender.html
Der Warnstreiktag in Düsseldorf wird folgendermaßen ablaufen:
Das Streiklokal ist diesmal nicht wie gewohnt im Gewerkschaftshaus, sondern befindet sich
direkt am Hinterausgang der Hauptbahnhofes, im Weiterbildungszentrum (WBZ) am Bertha-von-
Suttner Platz (s.Plan)


9:00-10:30 : Streikcafé im WBZ, Eintragung in die Streiklisten, Aufwärmen für die Demo und Vorbereitung von Verteilmaterial, Grußadressen, Stärkung bei Kaffee und
Brötchen, alles mit Band, die uns in Schwung bringt!


Ab 10.30: Sammeln vor dem WBZ zur Demo, Auftaktkundgebung 10:45 Uhr, Abmarsch 11 Uhr. Überlegt euch Sprüche, die wir während der Demo rufen können!


12/12:30: Kundgebung auf dem Schadowplatz; es spricht Sebastian Krebs vom
Landesvorstand; Leere-Lohntütenverteilaktion, 99 Luftballons steigen lassen!

Gemeinsam Stark!


Die Verantwortlichen und Ansprechpartner*innen sind:
SV Düsseldorf: Sylvi Burkert, dr.burkert@gew-duesseldorf.de, 0172 4031950
SV Krefeld: Philipp Einfalt, peinfalt@gew-krefeld.de
SV Mönchengladbach: Hermann Dornis, HDornis@t-online.de
KV Neuss: Andrea Bremer, andrea.bremer@gmx.de
KV Viersen: Klaus Neufeldt, neufeldt@ge-nettetal.de


Mit GEWerkschaftlichen Grüßen
gez. Anja Mühlenberg, Geschäftsführerin Stadtverband Düsseldorf




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31.01.2019

Weiter-Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung an Mönchengladbachs Schulen in Gefahr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Mönchengladbach weist darauf hin, dass die weitere Beschäftigung von Berufseinstiegsbegleiter*innen derzeit in Gefahr ist, weil es bislang noch keine feste Finanzierungszusage gibt.
Seit 2009 gibt es an Gesamtschulen, Hauptschule und Förderschulen Berufseinstiegsbegleiter*innen, die sich engagiert und erfolgreich um die Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler und deren Einstieg ins Berufsleben kümmern. Sie unterstützen frühzeitig Schülerinnen und Schüler, bei denen das Erreichen eines Schulabschlusses gefährdet ist und die erkennbare Probleme haben eine Ausbildungsstelle zu finden.
Mit ihrer Arbeit setzen sich die Berufseinstiegsbegleiter vor allem auch für die Jugendlichen ein, deren Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder ausreichend bei dem Übergang von Schule in Beruf anzuleiten. In einer Petition machen betroffene Berufseinstiegsbegleiter*innen auf ein mögliches Ende der Finanzierung aufmerksam und betonen dabei die hohe präventive Wirkung der Berufseinstiegsbegleitung.
Diese besondere pädagogische Tätigkeit stellt einen aktiven Beitrag zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und der Quote an Hartz IV-Beziehern dar. Der aktuelle Jugendhilfe- und Bildungsbericht der Stadt Mönchengladbach dokumentiert eindrücklich die extrem hohe Zahl von Kindern, Jugendlichen und Familien, die in unserer Stadt von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Berufseinstiegsbegleiter*innen in den Schulen unterstützen erfolgreich genau diese Jugendlichen, mit dem Ziel aus dieser Armutsfalle herauszukommen bzw. nicht hinein zu geraten. Die statistischen Zahlen machen den positiven Erfolg dieser Unterstützung deutlich:
99% der durch die Berufseinstiegsbegleiter*innen betreuten Schüler erreichen einen Abschluss, fast 62% beginnen direkt nach der Schule eine Ausbildung und fast alle beenden diese auch erfolgreich.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert die Stadt Mönchengladbach und die Politiker aller Parteien auf, die Berufseinstiegsbegleiter und die betroffenen Jugendlichen in unseren Schulen nicht im Regen stehen zu lassen!
Ruth Reinartz
Vorsitzende
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mönchengladbach

 190131BEREB.pdf


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