GEW - Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft

Stadtverband Mönchengladbach


Neuigkeiten und Aktuelles

 Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Viersen, den 19.2.2019

Arbeitskampf 2019 – Wir brauchen euch!

2. Landesweiter Warnstreiktag  am 26.2. in Düsseldorf


Tarifrunde 2019: Erfolgreiche Warnstreiks mit 3000 Beteiligten im ganzen Land und 300 am Streikstandort Düsseldorf. Wir müssen weitermachen!


Liebe GEW-Mitglieder unserer fünf Kreis-/Stadtverbände,

die zweite Verhandlungsrunde ist gelaufen am 6. und 7. Februar 2019. Eine Einigung ist nicht in Sicht und von einem Angebot, über das es sich zu diskutieren lohnt, sind die Arbeitgeber weit entfernt. Erst am 28. Februar wird es weitergehen. Jetzt muss weiter Druck ausgeübt werden.  Wie bedanken uns herzlich bei allen Mitgliedern für die Beteiligung am 14.2. an unserem gemeinsamen Streikstandort Düsseldorf, insbesondere danken wir allen Helfer*innen. Wir waren ein cooles Team!

Der 2.Warnstreiktag am 26.2., zu dem die GE NRW alle TV-L Tarifbeschäftigten aufgerufen hat, wird zentral von der GEW NRW organisiert, die Streiklisten liegen im DGB-Haus für alle aus.


Zeitablauf:

Anreise bis 11:00 Uhr - wenn möglich

Beginn der Vorkundgebung vor dem DGB-Haus in Düsseldorf: 11:30 Uhr

Beginn der Demonstration: 12:30 Uhr

Beginn der Hauptkundgebung am Landtag: 13:15 Uhr (Dauer max. eine Stunde)

Beamt*innen sind zur Unterstützung und Solidarität der streikenden Kolleg*innen aufgerufen.

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite der GEW-NRW hier.


Gemeinsam Stark!

Die Verantwortlichen und Ansprechpartner*innen sind:

SV Düsseldorf: Sylvi Burkert, dr.burkert@gew-duesseldorf.de, 0172 4031950  

SV Krefeld: Philipp Einfalt, peinfalt@gew-krefeld.de

SV Mönchengladbach: Hermann Dornis, HDornis@t-online.de

KV Neuss: Andrea Bremer, andrea.bremer@gmx.de

KV Viersen: Klaus Neufeldt, neufeldt@ge-nettetal.de


Mit GEWerkschaftlichen Grüßen

Ruth Reinartz

(Vorsitzende GEW- Mönchengladbach)



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31.01.2019

Weiter-Finanzierung der Berufseinstiegsbegleitung an Mönchengladbachs Schulen in Gefahr

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Mönchengladbach weist darauf hin, dass die weitere Beschäftigung von Berufseinstiegsbegleiter*innen derzeit in Gefahr ist, weil es bislang noch keine feste Finanzierungszusage gibt.
Seit 2009 gibt es an Gesamtschulen, Hauptschule und Förderschulen Berufseinstiegsbegleiter*innen, die sich engagiert und erfolgreich um die Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler und deren Einstieg ins Berufsleben kümmern. Sie unterstützen frühzeitig Schülerinnen und Schüler, bei denen das Erreichen eines Schulabschlusses gefährdet ist und die erkennbare Probleme haben eine Ausbildungsstelle zu finden.
Mit ihrer Arbeit setzen sich die Berufseinstiegsbegleiter vor allem auch für die Jugendlichen ein, deren Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder ausreichend bei dem Übergang von Schule in Beruf anzuleiten. In einer Petition machen betroffene Berufseinstiegsbegleiter*innen auf ein mögliches Ende der Finanzierung aufmerksam und betonen dabei die hohe präventive Wirkung der Berufseinstiegsbegleitung.
Diese besondere pädagogische Tätigkeit stellt einen aktiven Beitrag zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und der Quote an Hartz IV-Beziehern dar. Der aktuelle Jugendhilfe- und Bildungsbericht der Stadt Mönchengladbach dokumentiert eindrücklich die extrem hohe Zahl von Kindern, Jugendlichen und Familien, die in unserer Stadt von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Berufseinstiegsbegleiter*innen in den Schulen unterstützen erfolgreich genau diese Jugendlichen, mit dem Ziel aus dieser Armutsfalle herauszukommen bzw. nicht hinein zu geraten. Die statistischen Zahlen machen den positiven Erfolg dieser Unterstützung deutlich:
99% der durch die Berufseinstiegsbegleiter*innen betreuten Schüler erreichen einen Abschluss, fast 62% beginnen direkt nach der Schule eine Ausbildung und fast alle beenden diese auch erfolgreich.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert die Stadt Mönchengladbach und die Politiker aller Parteien auf, die Berufseinstiegsbegleiter und die betroffenen Jugendlichen in unseren Schulen nicht im Regen stehen zu lassen!
Ruth Reinartz
Vorsitzende
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mönchengladbach

 190131BEREB.pdf


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